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Königsbrunn loses again in overtime

Die Gäste reisten mit drei Reihen an, bei den Königsbrunnern kehrten mit Hayden Trupp und Peter Brückner zwei Spieler in den Kader zurück. Die Brunnenstädter mussten aber weiterhin auf David Kaiser, Tobias Baader, Stefan Vajs und Joshua Appler verzichten. Im Königsbrunner Tor stand von Beginn an Benni Beck, als zweiter Goalie hielt sich Robin Rieger von der 1b bereit.

Königsbrunn startete mit viel Schwung in die Begegnung und hatte Zugriff auf die Partie. In den ersten zehn Spielminuten hatten die Brunnenstädter gleich zweimal die Möglichkeit, in Überzahl den ersten Treffer zu erzielen. Doch Timon Ewert im Miesbacher Tor zeigte sich von seiner besten Seite und hielt alles, was auf sein Gehäuse kam. Den einzigen Schnitzer leistete er sich in der 12. Minute, als sein Team in Überzahl agierte. Hinter dem eigenen Tor vertändelte Ewert die Scheibe, Stefan Rodrigues nahm das Geschenk dankbar an, schnappte sich die Hartgummischeibe und erzielte in Unterzahl das 1:0 für die Hausherren. Nur zwei Minuten später brannte es vor dem Miesbacher Tor, Königsbrunn kam zu einigen guten Chancen, die aber nichts Zählbares brachten. In der 18. Spielminute tankte sich Stefan Rodrigues ein weiteres Mal durch die Miesbacher Defensive, der Pfosten verhinderte aber den zweiten Königsbrunner Treffer, der zu diesem Zeitpunkt längst verdient und überfällig gewesen wäre. Bis zur ersten Pause fielen aber keine Tore mehr, ehe es zum ersten Mal in die Kabinen ging.

Der EHC startete gut in den Mittelabschnitt und agierte weiter druckvoll. Wie schon im ersten Spielabschnitt wollte der Puck aber nicht ins Tor, in der 25. Spielminute hatten die Brunnenstädter eine gute Gelegenheit auf das 2:0. Nur eine Minute später tanzte sich Stefan Rodrigues durch die gegnerische Zone, scheiterte aber an Goalie Timo Ewert. Miesbach stand nun besser in der Defensive und kam auch zu Abschlüssen, der EHC hatte aber weiterhin die besseren Chancen. In der 29. Spielminute traf Marco Sternheimer nur das Gestänge, die Scheibe wollte einfach nicht ins Tor der Gäste. Luca Kinzel hatte in der 34. Spielminute sogar in Unterzahl eine gute Möglichkeit, die aber folgenlos blieb. Dafür brachte sich Miesbach in der 37. Spielminute ein erstes Mal aufs Scoreboard, in Überzahl trafen die Oberbayern zum 1:1 Ausgleich. Die Partie war nun wieder offen.

Im Schlussdrittel erwischte Königsbrunn wieder den besseren Start, in der 46. Spielminute brachten die Brunnenstädter einige Scheiben aufs Tor, ein Schuss von der Blauen fand auch den Weg ins gegnerische Gehäuse. Dank dem Treffer von Luca Szegedin lag der EHC nun wieder 2:1 vorne. Drei Minuten später hatten die Brunnenstädter erneut in Überzahl die Chance auf einen weiteren Treffer, doch die Bemühungen wurden nicht belohnt. Beide Mannschaften hatten ihre Möglichkeiten, in der 55. Spielminute hatten die Königsbrunner bei einem Drei auf Zwei Konter die Chance, die Partie endgültig zu entscheiden, verpassten es aber, den Sack zuzumachen. Miesbach zeigte sich da effektiver, in der 57 Spielminute trafen die Gäste zum 2:2 Ausgleich. Der Treffer zeigte Wirkung, der EHC war nun komplett von der Rolle, konnte sich aber noch bis Drittelende in die Verlängerung retten und so wenigstens einen Punkt sichern.

In der Overtime ging es nun drei gegen drei Feldspieler über maximal fünf Spielminuten. In der 64. Spielminute nutzten die Miesbacher einen Fehler der Königsbrunner und trafen per Sudden Death zum 2:3, der Extrapunkt ging so an den TEV.

Der EHC Königsbrunn hatte bis drei Minuten vor Spielende alle Trümpfe in der Hand, kassierte dann aber den Ausgleich und muss am Ende froh über einen gewonnen Punkt sein. EHC-Coach Bobby Linke war nach der Partie sichtlich angefressen und fand deutliche Worte:

„Wir sind mit viel Schwung in die Partie gestartet und hatten gute Beine nach dem Spiel gegen Klostersee. Da konnten wir uns einige gute Chancen herausspielen. Leider haben wir aus den Überzahlsituationen und den Möglichkeiten zu wenig daraus gemacht. Da hätten wir die Partie deutlich auf unsere Seite ziehen müssem. Im zweiten Abschnitt hatten wir davor gewarnt, den Gegner durch eigene Nachlässigkeit ins Spiel kommen zu lassen. Da haben wir weiterhin zu viel liegenlassen, das ist uns dann auf die Füße gefallen. Miesbach macht den Ausgleich und bringt sich wieder in die Partie. Im letzten Drittel war dadurch alles wieder offen, da hatte ich gehofft, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht. Uns hat leider die mentale Stärke gefehlt, wir waren zu unkonzentriert in der eigenen Zone und haben Geschenke an die Miesbacher verteilt. Die waren im richtigen Moment vor dem Tor gestanden und hatten den Schläger auf dem Eis. Wir stehen daneben, suchen nicht unsere Gegenspieler und sind zu schläfrig in unseren Aktionen. Wie schon am Freitag bringen wir erneut nicht die Führung über die Zeit. Wir wollen unsere Tore immer supertoll herausspielen, bekommen die einfachen Dinge nicht aufs Eis und treffen zu komplizierte Entscheidungen. Nächste Woche haben wir zwei brutal schwere Spiele gegen Platz eins und drei, da müssen wir uns anders verkaufen, mehr aus unseren Chancen machen und als Team besser verteidigen.“

Goals: 1:0 Rodrigues (12th), 1:1 Bacher (Ehliz, Nowak) (37th), 2:1 Szegedin (Streicher) (46th), 2:2 Ehliz (Schüpping, Merz) (57th)

Tore: 1:0 Rodrigues (12.), 1:1 Bacher (Ehliz, Nowak) (37.), 2:1 Szegedin (Streicher) (46.), 2:2 Ehliz (Schüpping, Merz) (57.), 2:3 Asselin (Schüpping, F. Feuerreiter) (64. Ot)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 8    TEV Miesbach 12    Zuschauer: 542 Bildmaterial: https://diz-pix.de/

, 2:3 Asselin (Schüpping, F. Feuerreiter) (64th)

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